Zahlreiche Initiativen und Aktionspartner haben die Fuggerstadt zu einem vorbildlichen Anziehungspunkt für Umwelt- und Tourismusinteressierte gemacht.

Anfang Februar war Augsburg Ziel einer Exkursion der Pöckinger Zukunftswerkstatt. Auf Initiative von Sprecherin Karin Wania-Michels bereitete Mitglied Rudolf Huber – jetzt Neubürger in Augsburg – das Besuchsprogramm vor.

Mit der Ansiedlung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, der Gründung des Kompetenzzentrums Umwelt und des neuen Wissenschaftszentrums Umwelt an der Universität Augsburg bietet die Stadt ein interessantes Netz zur Lösung von Zukunftsfragen, Fragen,die auch Pöckings Bürger bewegen.

Im Zeughaus der Fuggerstadt stellte Ralf Bendel – Experte des städtischen Umweltamtes – die verschiedenen Institutionen der Stadt vor: Projekte des Klimaschutzes, Erfassung und Bewertung der Energieversorgung und Umweltbelastung, Informations- und Schulungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz z.B. durch energiesparende Lichtquellen im öffentlichen Raum

Zum gemeinsamen Mittagessen begrüßte Astrid Buchwieser – Vertreterin von Augsburg Regio – die Pöckinger Partner der Tourismusvereinigung „Sisi-Straße“ mit Museumsleiterin Rosemarie Mann-Stein und Bürgermeister Rainer Schnitzler an der Spitze.

Astrid Buchwieser informierte kurz über neue Marketingkonzepte, Angebote und Initiativen des regionalen Tourismus – vom Brecht- und Mozartfestival und neuen Stadttour-Angeboten.

Die Altstadtführung begann wegen der klirrenden Kälte mit einer historischen Einführung noch bei Tisch. Anschließend ging die kleine Tour zum nahegelegenen Schaezlerpalais mit Barockgalerie und Rokokosaal.

Danach ging es mit dem Bus weiter zur Fuggerei, der im 16. Jh. gegründeten und heute noch betriebenen Sozialsiedlung der Fugger.

Letzte Station der Pöckinger Lerntour war das neue Textilmuseum tim im ehemaligen Textilviertel der Stadt. Eingepasst in Stahl und Glas präsentieren alte Fabrikhallen Aufstieg und Niedergang der Textilindustrie Augsburgs.

Zu bestaunen gab es Vorführungen alter und neuer Webstühle in einer Maschinenhalle sowie wertvolle Musterbücher, Stoffe und Kleider der Traditionsbetriebe in den Museumsräumen.

Aufschlussreich für die Zukunftswerkstatt war die Möglichkeit der Mehrfachnutzung des neuen Museums als vielfältiges Kulturzentrum mit Veranstaltungssaal, attraktivem Café und informativem Museumsshop mit seinen regionalen Textil- und Designprodukten.

 

 

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